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HOTELS & DESTINATIONS BAHAMAS

Die Bahamas

Die Bahamas sind ein rund 1000 km langer Inselarchipel, der südöstlich von Florida in der Karibik liegt. Sie sind die nördlichste karibische Inselgruppe. Von den rund 700 Inseln und 2400 Riffen sind 30 bewohnt. Auf einer der kleinsten Inseln, New Providence, liegt die Hauptstadt Nassau, hier leben die meisten Einwohner des Inselstaates. Grand Bahama ist die Insel mit der zweitgrößten Einwohnerzahl. Auf Samana Cay, früher dachte man auf San Salvador, landeten mit Christoph Kolumbus am 12.10.1492 die ersten bekannten Europäer in der neuen Welt.

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Allgemeines Bahamas

Die Inseln sind flach, es gibt keine Flüsse, gelegentlich sind sie mit Edelhölzern und Kiefern bedeckt. Das Klima ist tropisch. Abkühlung bringt der ständig wehende Passatwind. Regen fällt nur im Sommer, das ist auch die Zeit der gelegentlichen Hurrikans. Die Haupterwerbsquelle ist der Tourismus. 2/3 der Bevölkerung leben davon. Daneben sind die Bahamas bekannt als Steuerparadies, sie sind auf dem Weg, ein in der Welt führendes Finanzzentrum zu werden.

Neben dem Großflughafen Nassau gibt es noch internationale Flughäfen in Freeport auf Grand Bahama, Matthew Town auf Inagua, Abako, Bimini, Eleuthera, Exuma. Die Straßenverhältnisse mit Bussystem sind auf den großen Inseln ausgezeichnet, auf den kleineren beginnt der Straßenbau. Die meisten Inseln können auch mit dem Boot erreicht werden.

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Nassau Bahamas

Nassau, benannt nach Wilhelm von Oranien-Nassau, der 1688 König von England geworden war, ist Hauptstadt des Commonwealth of the Bahamas. Sie liegt sehr malerisch an der Nordostküste der Insel New Providence inmitten gepflegter tropischer Vegetation. Der durch das vor gelagerte, schmale Paradise Island geschützte und kanalartige Naturhafen ist sowohl ein Brennpunkt des karibischen Kreuzfahrttourismus als auch ein bedeutender Treffpunkt von Jachtbesitzern, Seglern, Hochseeanglern und Korallentauchern.

Mehrere Befestigungsanlagen und zahlreiche, oft liebevoll renovierte, pastellfarbene Gebäude erinnern noch an die englische Kolonialepoche. Altehrwürdige Grandhotels, luxuriöse Ferienanlagen und ein breites Vergnügungsangebot, das von der einfachen Rumschenke über das Calypsolokal bis zum Kasino mit Variete-Zauber reicht, zeugen von der langen Tradition und ungebrochenen Dynamik des Fremdenverkehrs dieser kosmopolitischen Stadt.

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New Providence – Bahamas

Die Insel New Providence liegt am Südrand des vom Atlantischen Ozean in die Bahama-Bank eindringenden Northeast Providence Channel. Sie ist die wirtschaftlich bedeutendste und meistbesuchte der BahamaInseln. Ihr Nordostteil bot einst günstige Voraussetzungen für die Anlage des Hafens Nassau. Die weithin flache, von Binnenseen, Sumpfzonen und Pinienwäldern geprägte Insel, deren Nordteil eine bis 41 m hohe Hügelkette durchzieht, ist mit ihren ausgezeichneten Badestränden, Jachthäfen, Golfplätzen und vielen anderen Freizeiteinrichtungen eines der berühmtesten und bestausgestatteten Reiseziele Westindiens.

Als wichtiger internationaler Finanzplatz und Konferenzort rückt vor allem die fast ein Drittel der Inselfläche einnehmende Hauptstadt Nassau nicht selten in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Die bereits in präkolumbischer Zeit von den Arawak bewohnte Insel wurde 1666 englische Kolonie und bekam den Namen ‚New Providence‘ (= Neue Vorsehung). Mittlerweile zum internationalen Treffpunkt geworden, hat man die Insel als Fremdenverkehrsziel entdeckt und ausgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine stürmische Entwicklung des Tourismus ein, der durch planmäßige Erschließung der Strände und die Umwandlung der vor gelagerten Hog Island in das Urlaubszentrum Paradise Island sehr begünstigt worden ist. Seit 1973 ist Nassau Hauptstadt der Bahamas.

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Exumas – Bahamas

Etwa 65 km südöstlich von New Providence reihen sich die Exumas als Glieder einer schmalen, über 160 km in südöstlicher Richtung verlaufenden Kette von Inselchen und mehreren Hundert zumeist unbewohnten Cays aneinander. Bedeutendste Insel ist Great Exuma im Südosten mit dem Hauptort George Town. Diese Inselflur gilt als eines der schönsten Segelreviere der westlichen Hemisphäre. Sie wird darüber hinaus von Freunden unberührter Natur und traumhaft schöner Strände geschätzt. Great Exuma, die größte Insel der Kette, ist sehr hügelig und ehemaliger Zufluchtsort.

Der Hauptort George Town, aufstrebender Fremdenverkehrsplatz und Austragungsstätte der berühmten Out Island Regatta, liegt mit seinen pastellfarbenen, z.T. noch aus der Kolonialzeit stammenden Bauten und dem betriebsamen Straw Market am Elizabeth Harbour, der als einer der besten Häfen der Bahamas gilt und früher Unterschlupf von Seeräubern war. Vor dem Elizabeth Harbour findet alljährlich Mitte April die Family Island Regatta statt, zu der sich auch prominente Teilnehmer und Besucher aus Nordamerika und Europa einfinden.

Östlich vor George Town liegt die kleine Insel Stocking Island. Hierher zieht es vor allem Tauchsportbegeisterte, die sich in der geheimnisumwölkten Mysterious Cave (Höhle) umsehen möchten. Außerdem gibt es hier schöne Badestrände. Unweit südlich von George Town erreicht man das alte Städtchen Rolle Town mit seinen hübschen pastellfarbenen Häuschen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sehenswert sind die sog. ‚Loyalist Tombs‘, unter ihnen auch ein viel beachtetes Marmorgrabmal, das Lord Rolle, der reichste Landbesitzer von Great Exuma, für seine Frau Ann Kay hat errichten lassen.

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Cape Santa Maria – Bahamas

Einer der reizvollsten Plätze der Bahama-Inseln ist Cape Santa Maria an der Nordspitze von Long Island, wo Columbus im Jahre 1492 gelandet ist. In der Nähe des Kaps erstreckt sich die traumhaft schöne Calabash Bay. Ihr feinsandiger Badestrand ist über 5 km lang und wird seit geraumer Zeit auch von Gästen einer nahe gelegenen Erholungsanlage frequentiert. Die Gewässer vor der Nordküste sind als sehr fischreich bekannt. Außerdem kann man hier sehr gut tauchen. In den Riffen vor der Küste kann man noch Elchhornkorallen und Schwarze Korallen finden.

Im Norden der Insel liegt Burnt Ground, das Musterbeispiel einer Out-Islands-Siedlung. Ebenfalls im Nordteil von Long Island trifft man auf die relativ junge Siedlung Stella Maris. Zu dem weitläufigen und gut ausgestatteten Refugium für Erholungssuchende und wohlhabende Pensionäre gehören auch ein Golfgelände sowie ein kleiner Flugplatz. Ab Stella Maris können Tauchausflüge zur Conception Island unternommen werden, in deren Gewässern über 30 Schiffswracks erforscht werden können. Auch gibt es (bes. vor Rum Cay) einige überwältigende Unterwasserhöhlen und Korallenbänke. Südlich von Stella Maris liegt die freundliche Ortschaft Millerton

am ‚Cotton Gin‘. Noch weiter südlich liegt Simms, überaus malerisches Out-Islands-Dorf mit einigen stroh gedeckten Häuschen und einer altehrwürdigen Kirche. Eine Besonderheit ist ‚H. M. Prison‘, das pastellfarbene Gefängnis. Etwa 7 km weiter südlich liegt Wemyss Bight, ein beschaulicher kleiner Hafen. Noch weiter südlich folgt Salt Pond, Ausgangspunkt der alljährlich im Mai stattfindenden Long Island Regatta, die zu den bedeutendsten Seglerwettbewerben auf den Bahamas zählt. Etwa in der Mitte der lang gestreckten Insel, wo noch fast unberührte Strände und hübsche kleine Dörfer anzutreffen sind, liegen Deadman’s Cay und Cartwright’s. Nahebei die Reste von Gray’s Plantation.

In der Umgebung von Deadman’s Cay gibt es wildromantische, von großartigen Tropfsteinbildungen erfüllte Karsthöhlen. Die bekannteste ist die Deadman’s Cove. Wie einige Felszeichnungen bezeugen, haben einige dieser Höhlen präkolumbischen Inselbewohnern als Behausungen gedient. Im Bereich des an der Westküste gelegenen New Found Harbour biegt eine dichte Kette von Inselchen und Kliffs nach Westen aus zur Ragged Island Range. Wenn man von Deadman’s Cay in südwestlicher Richtung weiterfährt, erreicht man Clarence Town, die größte Siedlung der Insel. Das Städtchen liegt an einem kleinen Hafen, der von

pastellfarbenen Bauten umrahmt wird. Ortsbild beherrschend sind die anglikanische St. Paul’s Church und vor allem die katholische St. Peter Church, die Father Jorome eigenwillig und von nordafrikanischer Architektur beeinflusst gestaltet hat. In der Nähe von Clarence Town findet der interessierte Taucher die berühmte Blue Hole, eine noch nicht ganz erforschte Unterwasserschachthöhle, deren Eingang sich etwa 70 m weit öffnet. Einige Kilometer südöstlich von Clarence Town zeugen die Dunmore Plantation Ruins von der kolonialen Vergangenheit der Insel. Ganz im Süden von Long Island lohnen das Dorf Roses und der South Point einen Besuch.

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Bimini Islands – Bahamas

Etwa 80 km vor der Ostküste Floridas liegen die Bimini Islands, eine etwa 60 km lange Inselkette, die als Mittelpunkt des Hochseeangelns gilt. Im Süden der Insel North Bimini, wo sich Jachthafen an Jachthafen reiht, liegt Alice Town, der pulsierende Hauptort und Ausgangspunkt alljährlich stattfindender, weltberühmter Sportangelwettbewerbe (März bis August). Im dortigen Complete Angler Hotel ist eine Hemingway-Ausstellung beachtenswert. In der “Fisherman“s Hall of Fame“ des Anchore Aweigh Hotel gibt es eine interessante Dokumentation über Rekordfänge und bekannte Anglerpersönlichkeiten.

Beachtenswert ist auch der Straw Market (u.a. Kunsthandwerk) des Städtchens. Im Blue Marlin Cottage hielt sich Ernest Hemingway von 1931 bis 1937 auf. Im Lerner Maritime Laboratory, einer meeresbiologischen Forschungsstelle des American Museum of Natural History, können Fische in ihrer natürlichen Umwelt beobachtet und belauscht werden. Angeschlossen sind ein farbenprächtiges Aquarium sowie eine Schausammlung. Nördlich von Bailey Town gibt es ausgezeichnete, z.T. von Palmen gesäumte Badestrände. Die schönsten sind Paradise Beach, Glory Beach und Radio Beach. Am Paradise Point trifft man auf den prachtvollen Besitz des amerikanischen Erfinders George Bert Lyon. Vor North Bimini in 9 m Wassertiefe behauene

Steinblöcke, deren Geschichte noch nicht geklärt ist. Auf der landwirtschaftlich genutzten Insel South Bimini befindet sich die sagenumwobene “Fountain of Youth“ / “Quelle der ewigen Jugend“ . Südlich vor der Insel trifft man auf eine Reihe zahlreicher kleiner Inselchen und Kliffs mit dem imposanten South Riding Rock als Abschluß. Im Bereich der Bimini-Inseln liegen zahlreiche noch unentdeckte Schiffswracks, darunter das des US-amerikanischen Kriegsschiffes “Seminole“ sowie einiger spanischer Galeonen.

2018-02-25T19:08:32+00:00