BERMUDA-INSELN URLAUB

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BERMUDA-INSELN URLAUB

Die Bermudas sind ein isolierter Archipel, der aus mehr als 150 unterschiedlich großen, insgesamt etwa 53 km, Landfläche bildenden Inselchen besteht. Die Gruppe liegt im Westatlantlik. Die dank Golfstrom nördlichsten Koralleninseln der Welt, früher wegen ihrer die Strandräuberei begünstigenden Riffe (über 120 Wracks!) als ‚Inseln des Teufels‘ verrufen, sind heute nicht nur dank ihres gesunden Klimas, sondern auch wegen ihrer unternehmerfreundlichen Steuergesetzgebung ein exklusives Reiseziel. Die Bezeichnung ‚Bermuda-Dreieck‘ wird auf das Seegebiet angewandt, das von den Bermuda-Inseln, Puerto Rico und einem Punkt im Golf von Mexiko begrenzt wird. Als Ursachen von Flugzeug- und Schiffsunglücken in diesem Großraum werden gelegentlich bisher nicht bekannte Erscheinungen vermutet. Die 966 km vom Cape Hatteras auf dem nordamerikanischen Festland entfernte Inselgruppe erstreckt sich etwa 35 km lang und durchschnittlich 2 km breit von Nordost nach Südwest.

Der Archipel ist die oberste Partie eines mützenartig auf einem submarinen Vulkansockel lagernden Massenkalkkomplexes, auf dem alte, verfestigte Sanddünen und Korallenbänke stocken. — Von Inselchen umschlossene Buchten und Meereskanäle, Halbinseln, Sandbänke, Korallenriffe und Auslieger, sowie von grandiosen Felsbildungen begrenzte rosafarbene Strände schaffen eine sehr bewegte Küstenlinie. Sie sind ebenso Zeugen einer komplizierten Entstehungsgeschichte wie die vielen Bodenhorizonte und alten Strandlinien. Infolge Verkarstung gibt es nur unbedeutende Oberflächengewässer, dafür jedoch prächtige Grotten und Höhlen (oft mit Salzwasserteichen). Die Bermuda-Inseln haben ihr maritim-subtropisches Klima dem Einfluss des vorbei fließenden Golfstroms zu verdanken. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 21,2° C. Als durchschnittlicher sommerlicher

Maximalwert gelten 32,1° C, als durchschnittlicher winterlicher Minimalwert 8,3′ C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 77 %. Die Niederschläge sind etwa gleichmäßig über das Jahr verteilt. 1500 mm sind die Jahresdurchschnittsmenge, wobei 1000 mm als unterer und 2 300 mm als oberer Durchschnittswert angesehen werden. Lagebedingt kann man zwei Jahreszeiten unterscheiden, nämlich die von April bis November währende Sommersaison und die von Dezember bis März dauernde Wintersaison. Vorherrschende Windrichtung ist Südwest, in den Wintermonaten allerdings mitunter von starken Nord- und Nordostwinden unterbrochen. Gelegentlich werden die Inseln von Ausläufern der gefürchteten Hurrikane gestreift, die aus dem westindischen Raum in nordöstlicher Richtung vordringen.

Auf den rotbraunen Muschel- und Korallensandböden gedeiht eine überaus vielfältige subtropische Pflanzenwelt, deren bekannteste einheimische Vertreter die leider durch Krankheit und übermäßigen Einschlag stark dezimierte Bermuda-Zeder, die Bermuda-Iris, die Zwergpalme und der Mädchenhaarfarn sind. Die weit verbreitete Nationalpflanze Easter Lily (Osterlilie) wurde von einem Geistlichen aus Japan eingeführt. Relativ artenreich ist auch die Tierwelt. Chamaleonartige Eidechsen und pfeifende Frösche gelten als Besonderheiten von Bermuda. Rasch zunehmende Meerestiefe, ein abwechslungsreiches submarines Relief und sehr sauberes Meerwasser bieten einer Vielzahl von Meerestieren hervorragende Daseinsvoraussetzungen.