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Die schönsten Städte in Marokko

CCasablanca ist die größte Stadt, das wirtschaftliche Zentrum und ein wichtiger Hafen des Landes. Kaum eine andere Stadt der Erde hat in diesem Jahrhundert einen derart gewaltigen Aufschwung genommen. Mit ihren breiten Boulevards, ihren modernen Hochhäusern, ihren eleganten Geschäften und ihrem pulsierenden Leben hat sie jetzt einen wahrhaft weltstädtischen Charakter. An Sehenswürdigkeiten hat sie dem Fremden einiges zu bieten, durch ihre günstige Verkehrslage, die nahen Badeorte und die vielen Unterhaltungsmöglichkeiten ist sie jedoch als Standquartier für einen Ferienaufenthalt sehr geeignet.

Tanger bedeutet für die meisten Fremden, die über Spanien nach Marokko reisen, die erste Begegnung mit der fremdartigen Welt des Orients. Die herrlich an der westlichsten Bucht des Mittelmeers gelegene Stadt besitzt einen wichtigen Hafen, einen prachtvollen, 3 km langen Strand, eine elegante Neustadt und eine Medina, die es an Geschäftigkeit und Farbenpracht durchaus mit ihren größeren Schwestern Fes und Marrakesch aufnehmen kann. Besuchenswert sind die Kasbah, der hochgelegene Teil der Altstadt, mit dem ehemaligen Sultanspalast und seinen andalusischen Gärten, mit einem maurischen Cafe und dem Museum marokkanischer Kunst, ferner die Gärten der Mendubia mit einer Sammlung alter Kanonen und die Medina (Altstadt) mit dem Großen Markt (frz. Grand Socco) und dem Kleinen Markt (frz. Petit Socco). Beliebte Ausflugsziele sind das Kap Spartel und die „Grotten des Herkules“.

Tetuan, im Norden und Süden von hohen Bergen überragt und auf allen Seiten von Gärten und Olivenhainen umgeben, besitzt eine besonders malerische Altstadt. Charakteristisch für die Märkte von Tetuan sind die Rifbäuerinnen in ihrer eigenartigen Kleidung, den rot und weiß gestreiften Tuchüberwürfen (Futas), bestickten Lederhosen und riesigen blaugefärbten Binsenhüten. Sehenswert sind der ehemalige Kalifenpalast, dessen älteste Teile aus dem 17. Jahrhundert stammen, das Handwerksmuseum und die Schule für einheimische Kunst sowie mehrere schöne Stadttore, darunter das Bab el-Okla („Tor der Königin“). Ausflugsziele sind die römischen Ruinen von Tamuda und der 23 km lange Sandstrand am Ufer des Rio Martil.

Rabat ist heute Landeshauptstadt. Die einzigartige Lage an der Mündung des Bou Regreg, die antiken Baudenkmäler, historische Kasbah und einige andere Sehenswürdigkeiten machen die Stadt zu einem ganz besonderen Ausflugsziel mit traditioneller Vielfältigkeit und einzigartigen Charme. Seine Glanzzeit erlebte Rabat im 12. Jahrhundert; aus dieser Epoche stammen der Hassan-Turm, das eindrucksvolle Mina., rett einer riesigen, unvollendet gebliebenen Moschee, und die Kasbah der Udaia, der schönste Teil von Rabat, mit einem prachtvollen Tor, andalusischen Gärten und einem Museum marokkanischer Kunst. Einen Besuch lohnt auch Schellah, die Keimzelle der Stadt, mit einem schönen Tor (1339), Ausgrabungen des römischen Sala Colonia, mehreren Merinidengräbern und üppiger Vegetation.

Fes ist die älteste der vier marokkanischen „Königsstädte“ und seit Jahrhunderten der kulturelle und religiöse Mittelpunkt des Landes. Trotz seiner prächtigen Lage auf drei Hügeln, umgeben von einer abwechslungsreichen fruchtbaren Landschaft, offenbart Fes seine volle Schönheit dem Fremden nicht auf den ersten Blick. Man muß sich den Zauber seiner sehr charakteristischen Altstadt mit ihren vielen verborgenen Kunstwerken auf langen Wegen erwandern, und man muß die Stadt auf der prachtvollen Route de Fis umfahren, um all ihre Aspekte kennenzulernen. Die Stadt zerfällt in drei deutlich voneinander getrennte Teile: das seit dem 9. Jahrhundert entstandene Fes el-Bali, das im 13. Jahrhundert errichtete Fes Dschedid und die seit 1918 angelegte Neustadt. Für die Besichtigung des Gassenlabyrinths der Altstadt ( Fes ei-Bali) sollte man die Dienste eines offiziellen Fremdenführers in Anspruch nehmen. Besuchenswert sind dort vor allem die herrlichen Medressen (Koranschulen), die zumeist aus dem 14. Jahrhundert stammen; die Bu-Inania- und die Attarin-Medresse weisen besonders schöne, reich mit Mosaiken und Stuck geschmückte Innenhöfe auf. Die berühmte, seit dem 9. Jahrhundert errichtete Karauin-Moschee ist die größte Moschee Nordafrikas. Der reizvollste Platz der Altstadt ist die kleine Place Nejjarine mit hübschem Brunnen und harmonisch darauf abgestimmtem Eingangstor (17. Jh.).

Meknes gehört neben Fes, Marrakesch und Rabat zu den vier marokkanischen „Königsstädten“. Doch im Gegensatz zu den anderen Königsstädten erlebte es nur eine, knapp 50 Jahre andauernde Blütezeit erlebt: unter Sultan Mulai Ismail (1672 bis 1727). Er schmückte die Stadt mit herrlichen Bauten, die auch als Ruinen noch sehr eindrucksvoll sind, wie etwa die riesigen Vorratskammern (Heri) und Pferdeställe. Von den unter Mulai Ismail geschaffenen Stadttoren gilt das Bah Mansur als das schönste Marokkos. Erwähnt seien auch das Bab el-Khemis, das Bah el-Berdain und das Tor des Sultanspalastes Dar Kebira. Meknes ist ein günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge in den Mittleren Atlas (Azrou, Ifrane), zu der römischen Ruinenstadt Volubilis und nach der „Heiligen Stadt“ Moulay Idriss, die wegen ihrer unvergleichlichen Lage einer der sehenswertesten Orte des Landes ist.

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