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Die schönsten Strände auf Korsika

RRund um Korsika gibt es Sandstrände von insgesamt 300 Kilometer Länge – da sollte für jeden der richtige dabei sein. Die Wasserqualität gilt in nahezu allen Badebuchten als tadellos, die Temperaturen des Mittelmeers liegen bei 14 Grad im Winter und 24 Grad im Sommer. Wir präsentieren Ihnen acht Strände unterschiedlichster Couleur — vom romantischen bis zum superaktive.

Plage de Menasina
»Der Farbenprächtige«
Cargese – Nicht, dass man zum Baden geht, um sich an Farbzusammenstellungen zu berauschen, nicht in erster Linie zumindest. Doch wenn wie hier auch sonst alles stimmt — der kurze Fußweg durch die duftende, von ohrenbetäubendem Zirpen erfüllte Natur, die schmale, kleine Sandbucht, die von Felsklippen eingerahmt ist, auf denen es sich ebenfalls gut liegen lässt, und die Tatsache, dass man hier unten rein gar nichts mehr von der Straße hört – wenn also das alles zusätzlich stimmt, dann darf man sich auch an den Farben ergötzen: am Wasser, das türkisfarben schimmert und so herrlich mit dem üppig protzenden Grün der Flora harmoniert. An den Felsen, die hier hellgrau und da rötlich aufleuchten. Und natürlich am goldfarbenen Sand. Lage: 3 Kilometer südlich von Cargese.

Plage de Peru
»Der Familienfreundliche«
Cargese – Wer sich schon mal mit Kleinkindern, Schirm, Kühlbox und Schlauchboot beladen einen der schmalen, dornenüberrankten Steilwege hinabgequält hat, die üblicherweise zum Traumstrand führen, der weiß es zu schätzen, wenn er das nächste Mal mit dem Auto praktisch bis zur Uferlinie vorfahren darf. Der Strand von Peru aber bietet außer dem bequemen Zugang noch mehr fürs familiäre Badeglück: eine 500 Meter lange und flach ins Meer abfallende Sandbucht zum Beispiel, die von der ohnehin kaum befahrenen Straße durch eine niedrige Düne abgegrenzt ist. Fröhlich bunt gestrichene Strandbars mit Rutschen, Schaukeln und Wippen davor! Am nördlichen Strandende liegt eine Pizzeria, außerdem gibt es ein Rot-Kreuz-Häuschen, wenn sich doch einmal einer einen Seeigel in den Fuß getreten haben sollte. Einfach perfekt. Lage: nördlich von Cargese, vom Ortszentrum aus der Beschilderung folgen, rund 1,5 Kilometer.

Plage du Liamone
»Der Bewegte«
Bei Sagone – Kein Strandrestaurant, kein WC-Häuschen, kein Liegestuhl-Verleih, kein gar nichts. Dafür unendlich viel Platz: fast vier Kilometer ist dieser leicht geschwungene, schmale Sandstrand lang. Vom Salzwasser ausgewaschene und von der Sonne gebleichte Baumwurzeln möblieren ihn, und die große, weite Bucht von Sagone rahmt ihn stilvoll ein. Seine Besonderheit aber sind die Wellen. An manchen Tagen, wenn der vom Meer kommende Wind auffrischt, tobt hier eine Brandung heran, die man dem sonst so braven Mittelmeer gar nicht zugetraut hätte. Wild und wuchtig schlagen die Wellen dann an den Strand, sättigen die Luft mit kräftigem Meeresgeruch und spielen Atlantik. Aufs Schwimmen sollte man an solchen Tagen tunlichst verzichten; bringen Sie lieber die Kinder in Sicherheit und nutzen Sie die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Strandspaziergang.
Lage: 4 Kilometer südlich von Sagone (Mündung des Liamone),

Roccapina
»Der Natürliche«
Zwischen Sartene und Bonifacio – Friedlich liegt die Bucht im Licht des Vormittags. Eine Holperfahrt über eine drei Kilometer lange, sandige Buckelpiste trennt sie von den touristischen Haupttrampelpfaden. Links und rechts wachsen rötliche, mit Krummholz bewachsene Felsen in den Himmel. Von weit oben grüßt ein alter Genueser Wachturm. Im Wasser liegen niedrige Felsformationen, zwanglos verteilt, als habe ein Riesenkind mit der Faust nassen Sand zu Haufen aufgetröpfelt. Leise schwappen die Wellen an den weißen, weichen Sandstrand. Du döst mit geschlossenen Augen, irgendwo vergnügen sich Kinder beim Ballspiel. Da steigt dir plötzlich der Geruch von Landurlaub in die Nase. Du öffnest die Augen und schaust ins Antlitz einer Kuh: groß, feucht und seelenvoll erwidert sie deinen Blick. Bis sie irgendwann abdreht und neugierig aufs nächste Badehandtuch zuschaukelt. Kühe gehören zu diesem Strand wie das kleine Naturschutzgebiet und der etwas weiter im Hinterland liegende Campingplatz. Lage: an der Straße Sartene – Bonifticio rund 20 Kilometer südlich von Sartene – da, wo die Straße auf der Karte eine 90-Grad-Kurve macht. Bei der Auberge Coralli rechts abbiegen, von hier Fahrt auf 3 Kilometer langer, ungeteerter Piste in Richtung Camping Municipal runter zur Bucht.

Plage de Palombaggia
»Der Schicke«
Bei Porto-Vecchio – Wann kann man einen Strand als schick bezeichnen? Wenn er schmal und geschwungen ist wie ein Sommerkleid. Wenn ihn ein so feiner, weißer Sand bedeckt, dass niemand wagt, darauf Coladosen und Eispapier herumfliegen zu lassen. Wenn das Meer türkis schimmert und man für die Auffage des Liegestuhls ein tiefes Dunkelblau gewählt hat, sodass keine brutalen Farbzusammenstöße das Auge stören. Wenn der Blick bis nach Sardinien schweift. Wenn dreifache Mütter in der Sonne liegen, die einen supercoolen Pagenkopf mit einem süßen, kleinen Schmetterlings-Tattoo kombinieren. Und so weiter. Auch das Strandrestaurant Tamaricciu passt ins Bild, mit weiß eingedeckten Tischen im Halbschatten und den emsig herumschwirrenden Kellnern. All das nur einen Katzensprung vom im Hochsommer heillos überfüllten Porto-Vecchio entfernt. Nicht schlecht. Lage: 3 Kilometer südlich von Porto-Vecchio Abzweigung Richtung Palombaggia/Tamaricciu, etwa 6 Kilometer auf schmaler, asphaltierter Straße bis zum Restaurant Tamaricciu

Golfe de Santa Giulia
»Der Superaktive«
Bei Porto-Vecchio – Dass Porto-Vecchio zu den beliebtesten Urlaubsregionen Korsikas gehört, spürt man auch noch in der sieben Kilometer entfernten Bucht von Santa Giulia. Die lieblichen Hügel, die die Bucht rahmen, sind mit Ferienhäusern voll gestellt, das Geschäft für Strandbedarf ist ein großer Supermarkt, und am Strand selbst werden mehr Zerstreuungsmöglichkeiten geboten als auf einem mittleren Rummelplatz: Hier kann man tauchen, die nervig lärmigen Jetski fahren, surfen, paddeln und natürlich auch einfach unter Palmen-Schirmen faul auf dem Liegestuhl schnarchen – für mehr als zehn Euro am Tag. Kein Mangel herrscht an Bars und Strandrestaurants. Hier wird glücklich, wer Spaß hat am bunten, emsigen und mitunter lauten Strandtreiben. Lage: im Golfe de Santa Giulia, etwa 8 Kilometer südlich von Porto-Vecchio. Wegweiser „Santa Giulia“ bis zum großen Parkplatz des Campingplatzes folgen, dann wenige Meter weiter zu Fuß.

Barcaggio
»Der Stille«
Cap Corse – Dass man hier auch im Hochsommer noch genug Platz findet, wird an der zehn Kilometer langen, löchrigen Asphaltstraße liegen, die man vom Nordende des Cap Corse, bis man es dahin erst mal geschafft hat, noch in Richtung Meer hinunterholpern muss. Das dauert, aber es lohnt sich. Hier liegt einer der schönsten Strände Nordkorsikas, gesäumt von der wilden, unverfälschten Landschaft des Kaps. Mit feinem, gelbem Sand bedeckt, fällt er flach ins Meer ab, was ihn besonders für Kinder ideal macht. Der Blick geht auf das vorgelagerte Inselchen mit dem pittoresken Leuchtturm. Wer Ablenkung sucht, der braucht ins nette Fischerdörfchen Barcaggio mit seinem kleinen Hafen und den zwei Restaurants nur zehn Minuten zu Fuß. Lage: am Nordende des Cap Corse. Von der Cap-Corse-Panoramastraße bei Ersa/ Granaggiolo in Richtung Meer abbiegen, 10 Kilometer Fahrt über kleines Sträßchen bis zum Dorf Barcaggio. Dort vor dem Zentrum rechts abbiegen bis zum Parkplatz, dann noch 10 Minuten zu Fuß am Wasser entlang bis zum Strand.

Plage de Saleccia
»Der Einsame«
Bei St-Florent – Die Anfahrt verlangt dem Badegast einiges ab: Zwölf Kilometer geht es über eine mit tiefen Löchern übersähte Buckelpiste quer durch die Desert des Agriates, eine nahezu unbewohnte Ödland-Wüste. Doch die Strapaze lohnt sich. Am Ende der Fahrt winkt ein auch im Hochsommer nie überfüllter, veritabler Traumstrand. Ein gut 1000 Meter langer, weißer Sandstreifen, vor dem das Meer in geradezu exotischen Türkistönen schimmert. Ein angenehm schattiges Kiefernwäldchen trennt den Strand vom Hinterland, und ein großer, piniengekrönter Felsen teilt ihn in einen großen und einen kleinen Abschnitt. Hier herrscht Einsamkeit total – nur Wanderer kommen manchmal vorbei und die eine oder andere Kuh. Die Plage de Saleccia ist nicht unbedingt ein Fall für Kontakt suchende Urlauber. In der Desert des Agriates. 9 Kilometer westlich von St-Florent (auf der Straße nach L’Ile-Rousse) beim Ort Casta rechts ab: 12 Kilometer lange, happige Buckelpiste, ideal für Geländewagen und nervenstarke Offroad-Piloten!

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