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El Hierro – einsam und abwechslungsreich

EEl Hierro ist ganz anders. Nicht so wild wie La Gomera, nicht so grün wie La Palma, ohne zerklüftete Gebirgsschluchten, wie sie Gran Canaria aufweist, nicht so abwechslungsreich wie Teneriffa. Und doch hat sie von allen etwas, die westlichste, kleinste, wohl einsamste Insel der Kanaren. Sie ist der halbmondförmige Überrest eines riesigen Vulkans, dessen Nordwestteil irgendwann einmal ins Meer gestürzt ist. Seine übriggebliebene Wand, die Cumbre, steigt senkrecht auf über 1000 m Höhe aus dem Meer an. El Hierro ist eine Insel zum Wandern. Nur 278 qkm groß, hat sie aber dennoch vieles zu bieten: einen der schönsten Golfe der Welt, einen herrlichen, 30 qkm großen Kiefernwald mit

mächtigen, knorrigen Kiefern, eine sanfte vulkansandige Hochebene, die manchmal an Schottland erinnert, atemberaubende Ausblicke wie im Hochgebirge. Da es die sonst für die kanarischen Inseln so typischen Barrancos nicht gibt, ist Wandern auch nicht anstrengend – von Auf- und Abstiegen auf die oder von der Cumbre, dem mächtigen Bergrücken, abgesehen. Es gibt unzählige Wege, Pfade und Sandpisten auf El Hierro: durch grünen, feuchten Nebelwald, durch den lichten, trockenen »Pinar«, über das Hochplateau, in der fruchtbaren Bucht des El Golfo, in der Feigen, Mandeln, Pfirsiche und Tabak gedeihen. El Hierro ist nicht so trocken, wie oft behauptet wird. Der Nordostpassat, der oft in stürmischen Böen über den nördlichen Teil der Insel braust, bringt die notwendige Feuchtigkeit und den Nebel, der oft auch Valverde heimsucht, die Hauptstadt der Insel. Valverde ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen, auch wenn es kaum Unterkünfte gibt. Ein paar einfache Pensionen, mehrere bescheidene, aber preiswerte Restaurants – das ist alles.

Ähnlich ist es auch in den Orten Frontera, Sabinosa, Taibique und Restinga, dem südlichsten Dorf der Kanaren. Touristisch ist diese kleine Insel nicht so gut erschlossen. Ein Hauch von Abenteuer ist inbegriffen. Dennoch, eine freundliche Insel, die der lieben lernen wird, der viel Eigeninitiative entwickelt, keine Ansprüche an Unterkunft und Verpflegung stellt und – wandert. Die Insel ist nicht groß, man kann sie sich erobern. Da es kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt, ist ein Mietwagen praktisch. In Valverde gibt es einige Leihwagen. Aber es geht natürlich auch per Taxi. Verpflegung und Trinkbares auf allen Wanderungen mitzunehmen, empfiehlt sich gerade auf dieser Insel, denn Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es nur in den größeren Orten. Hierro – wirklich die Insel »Al fin del mundo«, am Ende der Welt.

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