Kanaren Hotel & Luxushotels 2018-06-03T18:56:30+00:00

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Kanarische Inseln

Wenn es Liebe auf den zweiten Blick gibt – auf die Kanaren trifft dies mit Sicherheit zu. So schroff die Inseln der Kanaren anmuten, so unwirklich sie aus dem Atlantik tauchen, wenn man sich mit der Fähre oder dem Flieger nähert, begeisternd wird man nach den ersten Wanderungen oder Ausflügen sein. Der höchste Berg, der Pico del Teide (3718 m), erhebt sich inmitten einer herrlichen Landschaft auf Teneriffa. Entdecken Sie die malerischsten Ecken der Inseln und wohnen Sie in den schönsten Hotels auf den Kanaren. Ein Mietwagen kann auf einigen Inseln praktisch sein.

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Kanaren – die „glücklichen Inseln“

Gerade 4 Flugstunden trennen uns von den Kanaren – den „glücklichen Inseln“. Und doch sind es 4000 Kilometer bis dorthin, wo die Tropen nicht mehr weit sind; am 23. Breitengrad steht die Sonne gelegentlich senkrecht — Teneriffa etwa liegt auf dem 28. Breitengrad. Die Sonne steht auf diesen Inseln schon Ende März so hoch wie bei uns im Hochsommer, dennoch ist das Klima nicht tropisch, also nicht warm und feucht. Das liegt am Kanarienstrom und am Nordostpassat, von dem noch öfter die Rede sein wird; beide zusammen und hohe Gebirge, die als Klimascheide fungieren, machen die Kanaren nicht nur zu idealen Erholungs- sondern auch zu phantastischen Wanderinseln. Wobei es um so heißer wird, je näher Afrika rückt, daher scheiden Lanzarote und Fuerteventura als echte Wanderinseln aus.

Aber die anderen: Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria – sie sind es wert, besucht zu werden, nicht nur des Badens wegen. Wanderurlaub auf den Kanarischen Inseln – das ist noch ein Geheimtipp. Viele, die ihn einmal erlebt haben, kommen wieder, auch wenn sich Wandern dort erheblich unterscheidet von dem in unseren Zonen. In der Nähe des Äquators geht die Sonne schnell auf und ebenso rasch versinkt sie auch. Das ist für Wanderungen wichtig zu beachten. Alle Inseln weisen eine Eigenart auf Sie sind heiß trocken und vegetationsarm im Süden, fruchtbar, milder, interessanter im Norden. Verkehrsmäßig erschlossen sind die Kanaren verhältnismäßig gut; die Hauptstraßen sind meistens geteert, die Verbindungswege mit und zwischen kleineren Ortschaften oft gut befahrbar. Es geht noch geruhsam zu auf diesen Inseln, die Städte ausgenommen. Hauptverkehrsmittel ist der Omnibus. Auf den größeren Inseln sind die Busverbindungen hervorragend. Taxis sind praktischer, relativ preiswert und für An- bzw. Rückfahrt zu und von Wanderungen ideal.

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Unterwegs auf den Kanaren

Leihwagen sind überall in den Städten erhältlich (oder am Flughafen). Autofahren auf den Kanarischen Inseln macht Spaß, erfordert jedoch in abgelegenen und in den Gebirgsregionen einige Fahrpraxis. Die Einheimischen fahren defensiv, die Omnibusfahrer weniger, daher empfiehlt es sich, auf den mitunter engen Straßen rechtzeitig auszuweichen. Wer spanisch spricht, ist natürlich gut dran, ansonsten wird man sich als Wanderer, der zum ersten Mal auf eine der Inseln kommt, schwer tun, was die Verständigung angeht. Ein paar Wörter und Bezeichnungen sollte man sich besser merken, um etwa unterwegs nach dem Weg fragen zu können. Faszinierend übrigens, daß der höchste Berg der Inseln — Spaniens überhaupt — der Teide (3718), auf vielen Wanderungen immer wieder majestätisch auftaucht, ja selbst von den umliegenden Inseln mit seiner oft weißen Schneekuppe ausgemacht werden kann. Wem eine Insel zum Wandern nicht genug ist, der sollte, etwa von Teneriffa aus, einmal Hierro oder La Gomera besuchen. Ein Flug nach Hierro und eine

Überfahrt mit der Fähre nach La Gomera sind nicht teuer, aber die Wanderungen auf diesen kleinen Inseln so ganz anders als die, die Sie vielleicht schon gemacht haben. Beruhigend für alle Wanderfreunde: Es gibt keine giftigen und gefährlichen Tiere auf den Inseln des Archipels. Weder Schlangen noch Skorpione, dafür viele Eidechsen und Gekkos, die immer wieder laut raschelnd im Gebüsch verschwinden, wenn man sich nähert. Verirren kann man sich auf den kleineren Inseln kaum, irgendwie gelangt man bald wieder an die Küste, an der entlang oft die Hauptverkehrsstraßen die Inseln umrunden. Querfeldein zu wandern, sollten Sie doch tunlichst unterlassen. Ein letztes: Die schnell und üppig wachsende Flora hat auch ihre Schattenseiten, denn kleine Wege, einsame Pfade durch niedrigere Bergzonen, sogar Forststraßen wachsen schnell wieder zu und man hat Schwierigkeiten, sie zu erkennen. Viele alte Pfade werden auch durch den Bau neuer Wege oder Forststraßen zerstört. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Dennoch dürften viele Routen erhalten bleiben, zumal dann, wenn sich die Wanderfreunde auf den Kanarischen Inseln mehren.