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Kapverdische Inseln – Kap Verde

DDer einzigartige Inselstaat Kap Verde umfaßt insgesamt 15 Inseln mit einer Landfläche von 4033 km², die der westafrikanischen Küste vorgelagert sind (460 km). Die größte der neun bewohnten Inseln, Sao Tiago (Santiago), auf der die Hauptstadt Praia liegt, hat eine Ausdehnung von 779 km². Die kleinste bewohnte Insel ist Brava mit 64 km². Allen Inseln ist gemeinsam, daß sie die Gipfel einer unterseeischen Gebirgskette vulkanischen Ursprungs sind. Entsprechend ihrer Lage zum Nordostpassat werden die Inseln in die nördliche Gruppe des Barlavento und die südliche Gruppe des Sotavento gegliedert. Barlavento heißt Luv, also die dem Wind zugekehrte Seite.

Weitere Inseln sind Sao Nicolau, Santo Antao, Sao Vicente, Santa Luzia, sowie den Kleinstinseln Branco und Razo (zwischen Santa Luzia und Sao Nicolau) und den 3 Inseln Ilhaus Secos ou do Rombo (nördlich von Brava).

Sotavento bedeutet Lee, die dem Wind abgekehrte Seite. Häufig spricht man auch von „Inseln über dem Wind“ und „Inseln unter dem Wind“. Während die drei dem Festland am nächsten gelegenen Inseln Sal, Boa Vista und Maio nur rund 400 m hoch und teilweise von Dünen und Salzsümpfen bedeckt sind, haben die anderen Inseln gebirgigen Charakter mit tief eingeschnittenen Tälern und Steilküsten. Die höchste Erhebung ist der Vulkan Pico auf der Insel Fogo mit 2829 m. Es herrscht ein trockenes Tropenklima, fast ganzjährig Sonnenschein, geprägt durch den Nordostpassat. Die Durchschnittstemperaturen reichen von 22 °C im Februar bis 27 °C im September. Die geringen Niederschläge fallen zwischen August und September, doch kann der Regen auch jahrelang ausbleiben.

Der Tourismus ist inzwischen eine wichtige Einnahmequelle für den Inselstaat und immer mehr Urlauber reisen Last Minute auf die Kapverden, die mit mehr als 300 Tagen Sonnenschein/Jahr und ihren angenehmen Wassertemperaturen an die Kanaren erinnern. An den breiten, kilometerlangen Sandstränden im Süden der Insel Sal mit ihrem internationalen Flughafen warten einige komfortable Hotels auf sonnenhungrige Gäste aus Europa und Nordamerika. Abseits vom Massentourismus eignen sich die Kapverden, mit ihren zahlreichen Vorzügen, ideal für Ihren Last Minute Strandurlaub. Bei ihrer Entdeckung waren alle Kapverdischen Inseln unbewohnt, und zunächst blieb Sao Tiago die einzige Insel, die besiedelt wurde.

Die ersten europäischen Siedlerfamilien kamen ab 1461 aus der Algarve, von Madeira und den Azoren. Sao Tiago ist die bedeutendste Insel der Kapverden. Hier entstand mit Ribeira Grande die erste Siedlung der portugiesischen Kolonisten. Die Hauptstadt Praia entwickelte sich an einer Meeresbucht im Süden Sao Tiagos, wo die Hochebenen durch Täler zerschnitten werden. Die Altstadt, ungefähr 30 m hoch über der Meeresbucht auf dem Plateau gelegen, wurde im 18. Jh. im Schachbrettmuster planmäßig angelegt. Vorherrschend sind nach wie vor ein- oder zweistöckige Walmdachhäuser, vorwiegend pastellfarben oder auch hellgrün gestrichen, die roten Ziegel- und die hellen Wellblechdächer sind zum „Feil mit Dachumrandungen verziert.

Santiago – Kapverden

Santiago (991 qkm) ist die Hauptinsel mit der Hauptstadt Praia (Flughafen) an der Südküste. Heruntergekommen und doch sehenswert ist die Altstadt. Einen Besuch lohnen die Fischerorte Cidade Velha mit der alles überragenden Kathedrale am Ribeira Grande (einem Bach, der auch im Sommer Wasser führt), Porto Rincao, das einsame Ribeira da Barca und das Bergdorf Picos auf einem Felsensattel zu Füßen bizarrer,

grünbemooster Felsnadeln und des höchsten Inselberges, des Pico do Antonio (1394 m) gelegen. Vor der alten Hauptstadt Cidade Velha lag die „Sklavenbucht“. Hier ankerten die Schiffe, die die Sklaven übernahmen, hier machten auch berühmte Weltumsegler Halt, um Wasser und Lebensmittel zu bunkern, James Cook, Vasco da Gama und Alexander von Humboldt.

Fogo – Kapverden

Fogo (476 qkm) liegt westlich von Santiago. Schwarze Aschenberge geben den Anschein von Unbewohnbarkeit, doch die tief einschneidenden Täler (Ribeiras) sind sehr fruchtbar mit tropischer Vegetation, die Hügel sind von gelb-grünem Gras bedeckt. Höchster Berg ist der aktive Vulkan Pico de Fogo (2829 m), der mit seiner regelmaßigen Kegelform die Insel überragt. Hauptort ist Sao Filipe (Flughafen) an der Westküste. In der Altstadt stehen die pastellfarbenen Hauser aus dem letzten Jh. rund um die Kirche. Staubige Straßen führen durch schwarze Steinwüsten, mittendrin liegen einsame Dörfer. An den Hangen der Monte Velha wird Wein angebaut. Sehenswerte Orte sind Mosteiros an der Nordküste (Ausweichflughafen) mit Bougainvillea-überwucherten Hausern.

Brava – Kapverden

Brava (64 qkm) – Die westlichste Insel der Südgruppe ist eine hügelige und grüne Insel mit schönen Sandstränden. Die Hauser des Hauptortes Vila Nova Sintra liegen weit verstreut auf einer Hochfläche im Norden der fruchtbarsten Insel der Kapverden, zu jedem Haus gehört ein großer Garten. Diese blühenden Garten haben Brava auch den Beinamen der „Blumeninsel“ gebracht. Auf Terrassen sind Bananenplantagen angelegt, überragt von zahllosen Palmen. Größtes Gut sind die Wasserreserven der Quelle „Faja d ‚Agua“, die zur Versorgung der ganzen Insel reichen. Außerdem gibt es auch Heilquellen mit Mineralwasser wie „Vinagre“.

Vila Nova Sintra liegt zu Füßen des größtes Berges, dem Fontainhas (976 m). Die „Neue Stadt“ erhielt ihren Namen nach der Blumenstadt Sintra nördlich von Lissabon. Sehenswert sind die Quellenstadt Faja d’Agua (Flugplatz), der Fahrhafen Porto da Furna mit der Fischersiedlung und die Bergdörfer Cova Joana und Lima Doce. Nördlich von Brava liegen die unbewohnten Felseninseln mit schönen Sandstranden Ilhaus secos ou do Bomb: Ilhau Grande, Ilhau Luis Carneiro und Ilhau da Cima.

Maio – Kapverden

Maio (269 qkm) ist die östlichste Insel der Südgruppe. Die Ostküste ist stark gegliedert mit Steilküste und Klippen, die West- und Nordküste flacher mit Sandstränden. Auf den wenigen fruchtbaren Ebenen weiden Schafe, durch Aufforstung wird versucht, den Anteil fruchtbaren Bodens zu vermehren. Maio liegt am Rande der Sahelzone und ist von Dürrekatastrophen betroffen. Hauptort mit Flughafen und Fahranleger ist Vila do Maio an der Südküste. An den Stranden haben sich Lagunen mit Salzseen gebildet, doch die kommerzielle Nutzung der Salinen ist bislang ausgeblieben. Bademöglichkeiten bieten zahlreiche Strande, der schönste ist der Strand Ribeira Don Joao an der Südküste. In touristischer Hinsicht liegt Maio im Abseits.

Boavista – Kapverden

Boavista (620 qkm) ist die östliche Insel, sie liegt zwischen der Nord- und der Südgruppe. Ein großer Teil der Wüsteninsel ist von Sand und Dünen bedeckt. Der Gefahr von Wanderdünen versucht man durch Anpflanzung von Tamariskenwaldern Herr zu werden. Dazwischen liegen fruchtbare Taler mit Maisfeldern und überall wachsen Palmen. Hauptort ist Sal Rei mit der für den Ort riesigen Kirche Sao Isabel (19. Jh.) Sehenswert ist das Campo da Serra, ein 15 km großer Krater mit einer faszinierenden Mondlandschaft.

Der höchste Berg, der Monte Estancia (387 m) liegt im Süden. Im Südwesten liegt der 34 km lange Traumstrand von Santa Mönica, der mit dem Strand Praia da Chave bei Sal Rei die schönsten Strande der Kapverden bietet. Konstant kraftiger Wind bei kleiner Welle machen die Küsten der Insel zu idealen Surfrevieren. Sehenswürdigkeiten sind die Windmühlen von Norte und die Keramikfabrik am Praia da Chave. In der Bucht von Sal Rei liegt die Schildkröteninsel Ilhau de Sal Rei, ein Taucherparadies. Sal (216 qkm).

Sal – Kapverden

Sal, die östlichste Insel der Nordgruppe, ist die Urlaubsinsel par excellence. Kilometerlange Strande mit Dünen und Brandung bietet das Urlaubsparadies. Rund um die Insel befinden sich Strande, die schönsten liegen in der Bucht von Santa Maria, im Süden der Insel, der Hochburg des Tourismus, und beim Fischerort Pedra Lume. Sal ist touristisch gut erschlossen, es bietet ideale Bedingungen für Surfer, Taucher, Segler und Hochsee-Angler. Zahlreiche Salinen gaben der Insel ihren Namen, Sal – Salz. Hauptort ist Espargos (Flughafen) in der‘ Inselmitte, Haupthafen ist Palmeira an der Westküste.

Sao Nicolau – Kapverden

Sao Nicolau (349 qkm) bietet eine Vulkanlandschaft mit bizarren Felsnadeln und großen, grünen Talern mit hübsch gelegenen Dörfer. Hauptort ist Ribeira Brava, inmitten der Insel gelegen. Der Flughafen liegt südöstlich auf dem Campo de Preguiga. An der Westküste liegt der Fischerort und Fahrhafen Tarrafal mit herrlich weißen Sandstranden und guten Fischlokalen. Wichtigster Arbeitgeber ist die Thunfischfabrik. Der höchste Berg ist der Monte Gordo (1312 m), dessen Gipfel meist in Wolken verschwunden ist. Die Insel hat nur wenige und kleine Strande, sie ist ideales Wanderrevier zu den Dörfern Ribeira Prata und Praia Branca.

Santa Luzia – Kapverden

Santa Luzia (35 qkm, unbewohnt) – Westlich von Sao Nicolau liegt die unbewohnte Insel Santa Luzia. Sie ist bergig und kahl. Schöne Strande mit bis zu 35 m hohen Dünen befinden sich an der Südküste. Südöstlich von Santa Luzia liegen die beiden unbewohnten und kleinen Inseln Branco und Razo, Branco der steile Fels im Meer mit Höhlen, Razo eine flache Insel mit Steilküsten. Razo ist ein Vogelparadies.

Sao Vicente – Kapverdische Inseln

Sao Vicente (227 qkm) – Die trockene Insel mit verbranntem Boden bietet schroffe Bergrücken und breite Trockentaler. Mit Windradern versucht man, den Boden zu bewassern, um Mais und Bohnen anzupflanzen. Hauptort und Fahrhafen ist Mindelo, an einer traumhaften Bucht gelegen mit dem Hafen Porto Grande, die als Krater auf der einen Seite im Meer versunken ist, auf der anderen Seite mit Bergen die Bucht in weitem Bogen schützt. Mindelo war seit Beginn der Seefahrt wichtiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden. Sehenswert sind die Burg aus dem 18. Jh. und die alten Wohnviertel mit den Kolonialhausern. Der Inselflughafen liegt im Südwesten bei Sao Pedro (wellenlose Sandstrande, ideal für Schwimmer, Surfer und Schnorchler). Interessant ist der Fischerort Baia das Gatas mit seiner Freilichtbühne (Musikfestivals). Höchster Berg ist der Monte Verde (750 m), der grünbewachsene Berg. Calhau an der Ostküste hat sich zum Feriendomizil der Inselbewohner entwickelt. Santo Antao (779 qkm).

Santo Antao – Kapverdische Inseln

Santo Antao ist die westlichste Insel der Nordgruppe. Sie ist nicht so trocken wie die Nachbarinseln und und hat auf Terrassen angelegte Maisfelder. Daneben werden Maniok und Erbsen geerntet. Santo Antao bietet eine faszinierende Hochgebirgslandschaft mit bizarren Felsspitzen und weiten Talern. An den Berghangen liegen vereinzelt Dörfer. Die Inselhauptstadt ist Ribeira Grande an der Nordküste. Der Flugplatz Ponta do Sol liegt nordwestlich, größte Hafenstadt ist Porto Novo an der Südostküste. Die Insel ist ideal zum Wandern, besonders in der Berggegend des Südwestens, wo der höchste Berg, Tope de Coroa (1979 m), alles überragt. Der Berg Faja Rotella bei Ribeira Grande hat sich zum Drachenflieger-Geheimtip entwickelt.

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