Kuba – Trinidad

Kubas reizvolles Städtchen im Süden mit seinem kolonialen Gepräge steht komplett unter Denkmalschutz. Im Jahre 1514 wurde das an den Ausläufern des Escambray-Gebirges gelegene Trinidad von Diego Veläzquez in der Hoffnung gegründet, in den nahen Wasserläufen Gold zu finden. In die 36.000-Einwohner-Stadt leiten ab Havanna und Varadero organisierte Tagestouren. Kopfsteinpflastergassen, restaurierte Bürgerhäuser und Paläste (Brunet, Cantero, Iznaya) sowie Plätzchen und Patios machen Trinidad, das einst so reiche Zentrum von Zuckerrohr- und Sklavenhandel, für den auswärtigen Besucher attraktiv. Unbestrittener Mittelpunkt der Stadt ist die Plaza Mayor, in deren Umkreis sich einige Museen befinden:

das Romantische Museum (Museo Romantico) mit Mobiliar und weiteren Einrichtungsgegenständen aus den Häusern reicher Großgrundbesitzer im 19. Jahrhundert, das Archäologische Museum (Museo Arqueologico) mit Exponaten aus der präkolumbischen Epoche sowie das Naturkundemuseum (Museo de Ciencias Naturales), in dem auch an den deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt erinnert wird, der sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts längere Zeit in Trinidad aufgehalten hat. Die günstigsten Angebote bekommt man, wenn man Kuba Last Minute bucht. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt rechnen die vielfältigen baulichen Zeugnisse der Kolonialarchitektur, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Kathedrale, die Kirche Santa Ana und der Konvent San Francisco (beide aus dem 18. Jahrhundert) sowie die Kultureinrichtungen „Casa de la Trova“ und „Anfiteatro“.

Von der oberhalb der City gelegenen Popa-Kirche (Iglesia de la Popa) aus bietet sich eine lohnenswerte Aussicht. Trinidad ist auch Sprungbrett zu einigen interessanten Ausflügen. Wenige Kilometer außerhalb der Stadt beginnt das grüne „Tal der Zuckerfabriken“ (Volle de los Ingenios, auch Valle de San Luis). Die Zuckerproduktion stand zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt; von Herrscher- und Sklavenbauten aus längst vergangenen Zeiten künden heute oft nur noch Ruinen. Das gilt nicht für das Areal der Zuckerrohrplantagen der Familie Manaca-Iznaga.

Sinnbild der Macht ist ein rund 45 Meter hoher Turm; die Glockenschläge riefen einst die Sklaven zur Arbeit. Von Trinidad aus kann man nicht nur eine Zigarrenfabrik und eine Töpferwerkstatt („El Alfarero“) aufsuchen, sondern in die Sierra del Escambray zum touristischen Komplex „Topes de Collantes“ hinauffahren (Fernsicht!). Von dort leitet ein Spaziergang durch die Wälder zum Caburni-Wasserfall. Populär sind ab Trinidad auch Exkursionen zum Hafenstädtchen Casilda und an den Strand von Ancon.


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