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Madagaskars Nordwestküste

DDie Nordwestküste Madagaskars zählt zu den schönsten Regionen der Insel. Zwischen dem Kap d’Ambre und Kap Saint-Andre erstrecken sich zahlreiche, durch das Tsaratanana Gebirge vor den starken Ostwinden geschützte Buchten. Die dem afrikanischen Kontinent zugewandte Küste war schon vor langer Zeit Ziel arabischer Siedler, die von Sansibar herüberkamen. Trotz ihrer zahlreichen landschaftlichen Höhepunkte ist die Küste vom Tourismus bislang weitgehend verschont geblieben. Der Lac Sacre, der „Heilige See“, ist vor allem wegen der heiligen Krokodile bemerkenswert, denen zu bestimmten Zeiten Opfer dargebracht werden. In der Umgebung von Ambilobe sind es die Grotten bei Ankarana,

in deren Gängen, die mit Stalaktiten versehen sind, die Antankarana einst letzte Zuflucht vor Radama I. suchten. In den Gängen sollen außer einem Kriegsschatz auch königliche Gräber verborgen sein. Ambanja liegt inmitten vom Tsaratanana-Gebirge beherrscht wird. Hier erhebt sich Madagaskars höchster Berg, der 2876 m hohe Maromokotro. Von der kleinen, am Sambirano gelegenen Provinzstadt Ambanja ist es nicht weit zu den Stränden, die einst von den Sakalava-Königen aufgesucht wurden.

Von dort schifft man sich nach Nosy Be ein. Mahajanga, der zweitgrößte Hafen von Madagaskar, liegt an der Mündung der Betsiboka, die ihre Fluten bis weit in das Meer hinein ergießt. Der Hafen der lebendigen Stadt wird von zahlreichen Frachtschiffen angelaufen. In der Umgebung von Mahajanga liegt der buchtenreiche, mit kleinen Bungalows übersäte Strand von Amborovy. In einer mehrstündigen Fahrt kann man mit dem Schiff flußaufwärts nach Marovaoy fahren, einem bedeutenden Binnenhafen, der am Ende einer von Reisfeldern bedeckten Ebene liegt.

Marovaoy ist eines der hübschesten Städtchen der Insel. Ein etwas längerer Ausflug führt von hier bis zu den Grotten von Androhibe. Der Gang durch eine Reihe von Sälen mit reichen Tropfsteingebilden endet in einem Saal von der Größe einer Kathedrale. Verfolgt man die Straße weiter in Richtung Antananarivo, so überquert man noch einmal den Fluß Betsiboka, dessen rote Fluten in einem beeindruckenden Naturschauspiel durch ockergelbe Felsbrocken wirbeln, bevor sie dann der mehr als 100 km entfernten Mündung des Flusses in die Küstenbucht zueilen.

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