MEXIKO HOTELS & LUXUSHOTELS

HOTELS & DESTINATIONS CARIBBEAN

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Mexiko Hotels & Luxushotels

Die Vereinigten Staaten von Mexiko umfassen den nördlichen Teil Mittelamerikas einschließlich der Halbinseln Niederkalifornien und Yukatan im Südosten. Der Norden grenzt auf einer Länge von über 3000 km an die USA, der Südosten an Guatemala und Belize. Das Klima ist tropisch feuchtheiß an den Küsten, im zentralen Hochland gemäßigt. Von der Westküste steigt das Land auf zur Sierra Madre Occidental, fällt ab zum zentralen Hochland mit Mexico-City und steigt dann wieder zur Sierra Madre Oriental vor der Ostküste auf. Der Artenreichtum der Vogelwelt ist einmalig auf der Erde. Mexiko ist das wohl am meisten bereiste Urlaubsland Amerikas mit unzähligen Sehenswürdigkeiten,

von der Wüstenhalbinsel Baja California mit ihren fruchtbaren Oasen über Mexiko-City, der ehemaligen Hauptstadt Tenochtitlan des Aztekenreiches, jetzt größte Stadt der Erde, bis zu den Maya-Tempeln auf Yukatan. Viele Städte zeigen noch koloniale Architektur, wie beispielsweise Taxco de Alcaron, weltbekannte Seebäder sind Acapulco am Pazifik und die Insel Cozumel, östl. von Yukatan. Mexiko ist die Wiege der bedeutendsten Kulturen Amerikas, der Mayas, Tolteken, Olmeken, Azteken und Mixteken.

Das Straßensystem ist gut ausgebaut, die wichtigste Straße ist die Panamericana im Westen des Landes, ebenso existiert ein großes Bus- und Eisenbahnnetz, wichtig ist das dichte nationale Flugnetz. Internationale Flughäfen sind unter anderen Mexiko-City und Merida auf Yukatan.

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Baja California – Mexiko

Baja California ist die 1300 km lange und durchschnittlich etwas über 100 km breite Halbinsel westlich des Golfs von Kalifornien. Abwechselungsreich wird die von Oasen und fruchtbaren Gebieten unterbrochene Wüstenlandschaft von der Sierra San Pedro Martir und der vulkanischen Sierra de la Giganta durchzogen. Klapperschlangen, Wale zum Beobachten im Golf (im Winter an der Pazifikküste, u.a. auch in der Bahia Magdalena, bei San Carlos), und Kakteen sind typische Vertreter der Flora und Fauna. Die Hauptstadt des Nordens, Mexicali, ist Zentrum und Anziehungspunkt für viele Urlauber, hauptsächlich aus den USA.

Tijuana, ist eine lebhafte Souvenir- und Ausflugsstadt für Kurzurlauber. Beliebtes Ziel ist Ensenada, interessant ist die Gegend um den Yachthafen, Regatten im Mai, unter Seglern weltweit bekannt die Bar „Hussongs“. Loreto ist ein noch relativ neuer Ferienort an der Golfküste. Herrliche Felsengebirge umrahmen die Stadt (schöne Barockkirche, 17. Jh.), vor der Küste liegen zahlreiche unbewohnte Naturinseln (Vögel, Schildkröten, Echsen), das Meer ist ein Taucherparadies mit über 650 Fischarten.

Baja California Sur

La Paz, Hauptstadt von Baja Sur mit mediterranem Charme, ist Fischereizentrum und wichtiger Fährhafen vom Festland, die Stadt hat schöne Strände und eine gute touristische Infrastruktur. Bei San lgnacio (malerische Oase, Missionskirche mit Goldaltären von 1728) liegt die „Cueva Pintada“, von unbekannten Volksgruppen gestaltete Figuren auf einer Fläche von 5 x 110 Metern, in fast 50 m Höhe! Cabo San Lucas hat sich vom Tummelplatz der Reichen mehr dem allgemeinen Tourismus geöffnet. Zahlreiche Freizeitbeschätigungen sorgen hier für das Wohl der Gäste (Golfplätze, Yachthafen, Top-Hotels und -Restaurants, Wassersport-Dorado).

In manchen Lokalen oder Hotels glaubt man sich eher in Amerika, ein paar Meter vom Beach entfernt hat einen aber Mexiko wieder. Malerisch stehen bizarre Küstenfelsen am Rande der Wüstenlandschaft der südlichen Baja. Cabo San Lucas rühmt sich, das beste Schwertfischrevier der Welt zu haben. Auf der Ostseite des Kaps liegt San Jose del Cabo, mit ähnlicher Landschaft und gleichen Vorzügen, wie sein Nachbar „Cabo“.

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Ciudad de Mexico – Mexiko-Stadt

Kernstück der riesigen Republik ist das von hohen Bergen umschlossene Mexikanische Hochland. Niedrige Gebirgszüge gliedern es in mehrere ausgedehnte Beckenlandschaften. In einer dieser Senken liegt Ciudad de Mexico (Mexiko-Stadt), die Hauptstadt des Staates. Wer die historische Entwicklung Mexikos verstehen will, muß einen Blick in die Geschichte der Millionenstadt tun – Gegenwart und Vergangenheit des Landes begegnen sich hier auf eindrucksvolle Weise. In Mexiko-Stadt zeugen noch heute zahlreiche Bauwerke von der Blütezeit des ehemaligen Vizekönigreichs. Wo sich einst ein aztekischer Tempelbezirk erstreckte,

erhebt sich heute eine Kathedrale, die ab 1573 errichtet wurde. 1523 erbauten die Spanier auf den Fundamenten des zerstörten Palasts von Moctezuma II. den eindrucksvollen Nationalpalast, dessen über 200 m lange Fassade die Ostseite des Zicalo, des weitläufigen Hauptplatzes der mexikanischen Metropole, beherrscht. Einige Klosterkirchen, die in der Nähe des etwa 240 m² großen Platzes stehen, werden von der Torre Latino-Americana überragt, einem modernen, 177 m hohen Wolkenkratzer. Im nördlich des Zocalo gelegenen Stadtviertel befindet sich der berühmte Platz der Drei Kulturen, wo die Überreste aztekischer Pyramiden und Tempel, eine spanische Klosterkirche und das moderne Gebäude des Außenministeriums ein Bauensemble bilden, das mehrere Epochen der mexikanischen Geschichte auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.

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Teotihuacan – Stadt der Götter – Mexiko

Knapp 50 km nordöstlich von Mexiko-Stadt liegt eine der größten Ruinenstätten der Welt: die von der „Straße der Toten“ durchzogene altindianische Stadt Teotihuacan, die mehr als 20 km² bedeckt. Die Erbauer der „Stadt der Götter“ sind bis heute unbekannt. Als die Tolteken, die lange als die Schöpfer der gigantischen Anlage galten, im 10. Jh. das Hochtal von Anahuac besiedelten, war Teotihuacan bereits seit mehr als 200 Jahren eine Geisterstadt. Seit den ersten Ausgrabungen in den 60er Jahren des 19. Jh. ist nur ein Teil der Anlage freigelegt worden. Das größte Bauwerk Teotihuacans,

die 63 m hohe Sonnenpyramide, besitzt einen Grundriß von 220 mal 225 m, der fast die riesigen Dimensionen der Cheopspyramide erreicht. Während seiner Blütezeit vom 4. bis 7. Jh. soll Teotihuacan über 200000 Einwohner beherbergt haben, darunter zahlreiche begabte Künstler, die in den Palästen und Tempeln der Stadt Hunderte mehrfarbiger Wandfresken schufen, die vor allem Götter sowie ihre Verkörperungen in menschlicher oder tierischer Gestalt darstellen. Über die Geschichte der Stadt geben die Namen von architektonischen Meisterleistungen wie der 46 m hohen Mondpyramide oder des Tempels des Quetzalcoatl keine Auskunft, weil sie den Bauwerken, deren Bestimmung unbekannt ist, erst von nachfolgenden Kultur gegeben wurden. Nördlich von Mexiko-Stadt erinnert das Provinzstädtchen Tula de Allende durch seinen Namen an Tollan, die ehemalige Hauptstadt der Tolteken.

Durch einen Fluß von Tula de Allende getrennt, liegen die Ruinen des heiligen Ortes auf einem Hügel. Nach der Überlieferung wurde Tollan im 10. Jh. von einem Sohn des legendären Toltekenherrschers Mixcoatl gegründet. Von den in Tula ausgegrabenen und zum Teil rekonstruierten Monumenten sind vor allem die sogenannten Atlanten beachtenswert. Diese 4-5 m hohen Statuen, die einst als Säulen das Dach des Tempels des Morgensterns stützten, verkörpern den in den Morgenstern verwandelten Gott Quctzalcoatl. Mit Speerschleudern, Pfeilen und Schwertern bewaffnet, wachen sie über die Stadt, die von den Tolteken im Lauf des 12. Jh. verlassen wurde. Die Wände der Tempel und Paläste sind mit zahllosen eindrucksvollen Reliefs geschmückt, die oftmals Jaguare und Adler darstellen.

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Die Kirchen von Puebla – Mexiko

Acapulco lohnt vor allem für die Liebhaber von Badefreuden einen Besuch. Der südöstlich von Mexiko-Stadt gelegene Bundesstaat Puebla hingegen ist ein Anziehungspunkt für Freunde der Kunst, da die gleichnamige Hauptstadt und ihre nähere Umgebung eine Fülle von architektonischen Kleinoden beherbergen, deren Baustil als Barroco Poblano, „Puebla-Barock“, bekannt geworden ist. In drei reichgeschmücktcn Kirchen rund um Puebla, San Bernardino de Tlaxcalancingo, San Francisco Acatepec und Santa Maria Tonantzintla, erreicht der Barroco poblano seinen Höhepunkt.

Typisch für diesen Baustil sind die roten Ziegel und die bunten Kacheln; unbekannte indianische Künstler verzierten die Gotteshäuser mit bemalten Stuckarbeiten und Holzskulpturen. Das Innere der Kirchen ist mit Engeln und Teufeln, Heiligen und Aposteln sowie farbenprächtigen Vögeln und Blumen dekoriert. Ein weiteres Schmuckstück des Puebla Barock ist die Casa del Alferlique, das „Mandelkuchenhaus“. Der kleine, Ende des 18. Jh. errichtete Palast dient heute als Regionalmuseum. Puebla, das im 16. Jh. von den Spaniern gegründet wurde, ist heute eine moderne Stadt mit breiten Straßen im Schachbrettmuster, großzügig angelegten Plätzen und zahlreichen Industriebetrieben.