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Rundfahrt um Tahiti

ZZu den beliebtesten und schönsten Ausflügen auf Tahiti zählt eine Rundfahrt um Groß-Tahiti, die einen guten Einblick in die Landesnatur, die Vegetation und die Einzelsiedlungen vermittelt, da wegen der Gebirgsnatur der Insel nicht viele Möglichkeiten bestehen, weiter ins Innere vorzudringen. Um die ganze Insel zieht sich in Küstennähe eine gut ausgebaute Asphaltstraße. Die Kilometerzählung entlang dieser 120 km langen Küstenstraße beginnt beim Postamt in Papeete und führt im Uhrzeigersinn bis zur Hälfte der Inselumrundung bei Taravao.

Ab hier wird auf den Kilometersteinen rückwärts gezählt, bis wieder die Hauptstadt erreicht ist. Dieses System der Kilometerangaben findet man auch an den Küstenstraßen anderer Inseln in Französisch Polynesien. Am meisten hat man von der Inselrundfahrt, wenn man sie mit dem Leihwagen unternimmt. Die Fahrt kann jedoch auch mit le truck gemacht werden, die Busse fahren allerdings nur jeweils die halbe Strecke und dann zurück und haben überdies keine festen Fahrzeiten. Die Reisebüros von Papeete bieten Inselrundfahrten bzw. Fahrten entlang der Westküste als Tagestour an. Wir verlassen die Stadt entgegen dem Uhrzeigersinn in westlicher Richtung. Hinter dem Flughafen beginnt ein vornehmes Villenviertel mit alten, auf den Hügeln verstreut liegenden Kolonialhäusern. Nach 10 km kommt man zunächst zum Lagonarium, das als eines der größten UnterwasserAquarien des Südpazifik gilt.

Von einem Unterwassertunnel aus kann man in fast natürlicher Umgebung Korallen sowie über 50 Fischarten, darunter Haie und Rochen, beobachten. 2 km weiter, in der Nähe der Kirche St. Etienne in Punaauia, steht versteckt in einem Garten das Häuschen, in dem Gauguin 1896-1901, bei seinem zweiten Aufenthalt auf Tahiti, lebte und fast 60 poesievolle Bilder malte. Das Musee de Tahiti et des Iles, 15 km von Papeete (1 km rechts von der Hauptstraße, wurde 1977 eröffnet. An der Mündung eines Flüßchens direkt am Meer gelegen, mit freien Blick auf die Nachbarinsel Moorea, gibt dieses modernste Museum des pazifischen Raumes einen Überblick über die Entstehung, die Flora und Fauna, die Geschichte, das soziale und religiöse Leben der polynesischen Inselwelt. In schöner Umgebung entstand 1980 bei Paea das im polynesischen Stil erbaute Centre Artisanal.

Hier sind etwa 30 Tahitianer mit der Herstellung von Flechtwerk, Schnitzereien, tahitischen Steppdecken (tifaifai), Grasröcken und Muschelschmuck beschäftigt und bieten ihre Produkte auch zum Verkauf an. Bei km 22,5 weist ein Schild auf den marae von Arahurahu hin, der rekonstruiert wurde. 1967 wurde auf dem Boden dieser wiedererstandenen alten Kultstätte erstmals ein Festspiel aufgeführt, bei dem die einheimischen Mitwirkenden in alten Kostümen und mit roten Federn im Haar das Leben der Inselbewohner von einst in sehr lebendiger Weise darstellten. Seit einiger Zeit findet jetzt an dieser Stelle das heiva-Fest statt. Das Betreten des marae ist verboten. La Grotte de Paroa bei Maraa birgt einen kleinen Süßwassersee. Einen interessanten Zwischenstopp verspricht bei km 36 das Musee de Coquillage (Muschelmuseum) in Papara.

Hier sind an die 10000 Originalmuscheln, z.T. in Meerwasseraquarien, zu betrachten. Einige Kilometer weiter passiert man bei Atimaono, 40 km von Papeete, einen schönen Golfplatz, auf dem im letzten Jahrhundert ein Schotte mit chinesischen Kulis eine lukrative Baumwollplantage betrieben hatte. In dem Dorf Mataiea (km 46) verbrachte Gauguin von 1891-93 mit seiner tahitianischen vahine Tehoura einen seiner wenigen glücklichen Lebensabschnitte und malte Bilder vom paradiesischen Leben der Inselbewohner. Das nächste Ziel der Inselrundfahrt ist Le Jardin Botanique (Botanischer Garten) im Bezirk von Papeari. Er enthält viele seltene Pflanzen und Gewächse aus allen Kontinenten nach Tahiti brachte. Jetzt wuchern hier riesige Bambusstauden, gewaltige Brotfruchtbäume, eigenartige Palmenarten, um die sich oft bis zur Spitze hinauf Philodendren ranken,

rotblühende Crottoen, saftiggrüne Sanseveria und noch viele andere weniger bekannte Sträucher und Bäume. Am Eingang des Botanischen Gartens gibt es ein hundertjähriges Schildkrötenpaar zu bestaunen. In Harmonie mit der Natur liegt am Ende des Parks das in offener Bauweise gestaltete Musee Paul Gauguin. Ein hübsches Restaurant befindet sich ganz in der Nähe. Die Fahrt führt weiter zum Isthme de Taravao (60 km), der Groß- und Klein-Tahiti miteinander verbindet.  Der »Schildkrötenkopf« der Halbinsel Tahiti-Iti kann nicht voll umfahren werden. Mehrere Veranstalter bieten Touren im Geländefahrzeug in das Inselinnere und auf den 1361 m hohen Mt. Mauru an. Einen noch besseren Einblick in die Natur erhält man bei der dreitägigen Wanderung »Le Circuit Vert«, die durch schier undurchdringlichen Dschungel in das Maroto-Tal führt. Ausrüstung und Verpflegung werden vom Veranstalter gestellt. Bei einem Rundflug im Hubschrauber kann man sich die Inselwildnis von oben anschauen.

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