SEHENSWÜRDIGKEITEN SUMATRA – INDONESIEN

HOTELS & DESTINATIONS – SPECIALS

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Der landschaftlich sehr reizvolle Toba-See erstreckt sich etwa 100 km südlich von Medan auf ungefähr 900 m Meereshöhe. Er hat eine Fläche von 1707 qkm und ist bis 450 m tief. Hauptort am Nordufer des Sees ist Perapat, das auch als Erholungsplatz geschätzt wird. Im Toba-See liegt die von Perapat aus per Boot in einer halben Stunde erreichbare Insel Samosir, wo noch viele Elemente der Batak-Kultur erhalten sind. In den Dörfern findet man die traditionellen Holzhäuser mit eigenartigen Satteldächern und kunstvoll geschnitzten Verzierungen. In der Umgebung des Dorfes Tomok gibt es einige historisch interessante Grablegungen, darunter das Grabmal für König Sidabutar, der im 18. Jahrhundert regierte. Im Dorf Ambarita befindet sich der Steinerne Gerichtshof, wo die Könige einstmals ihre Entscheidungen fällten.

Ein abenteuerlicher Ausflug führt von Medan über Perapat und die Hafenstadt Sibolga an der Westküste nach Bukittinggi, das malerisch zwischen zwei hohen Bergstöcken liegt. Besuchenswert ist hier das in traditioneller Bauweise errichtete Museum. Von Bukittinggi kann man per Bus oder Schmalspurbahn in die Hafenstadt Padang gelangen, den Hauptort des Verbreitungsgebietes der Minangkabau, einer Ethnie, die ihre kulturelle Identität bis heute bewahren konnte. Bemerkenswert ist ihre Architektur: Beispielsweise haben viele Häuser eigenartig an den Giebeln hochgezogene Dächer. Wenn man mit dem Schiff von Padang nach Jakarta reist, sollte in Bengkulu (Bencoolen) ein Zwischenhalt eingelegt werden. Dort war Sir Stamford Raffles, der Gründer von Singapur, einst Gouverneur. Im Fort Marlborough erinnert eine Gedenkstätte an die britische Herrschaft. Im Raum Bengkulu gedeiht an vielen Stellen die Rafflesia, jene wohl größte Blume der Welt, die nur alle fünf Jahre blüht.