DOMINICA – KARIBIK

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DOMINICA – KARIBIK

Dominica hat die üppigste Vegetation aller Karibikinseln und ist Heimat seltener Pflanzen und Tiere, die auf den Nachbarinseln längst ausgerottet sind. In den Tälern bestimmen Bananenplantagen das Bild, im Landesinnern dagegen sind große Flächen des Tropischen Regenwaldes erhalten geblieben. Er bedeckt über 60% der Inselfläche. Da der Regenwald ein wichtiges Wasserreservoir und Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten ist, muß er gegen die Umwandlung zu landwirtschaftlicher Nutzfläche geschützt werden. Man kann nur hoffen, daß sich der anwachsende Tourismus mit der Erhaltung des Regenwaldes vereinbaren läßt, denn Zerstörungen, egal in welchem Ausmaß, sind irreparabel.

Erste Maßnahmen zum Schutz der Natur sind die zahlreichen Naturparks der Insel. Allerdings werden die verschiedenen Verbote, wie etwa das Sammeln von Brennholz und die Einhaltung der Jagdzeiten, von der Bevölkerung nicht ausreichend getragen. Da die Menschen vom Wald und dem Vorrat an Brennholz abhängig sind, wird man die Schutzmaßnahmen ohne geeignete Alternativen für die Bevölkerung nicht vernünftig durchsetzen können. Es gibt vier große Nationalparks: Ein Großteil des Südens wurde zum Monte Trois Pitons Nationalpark erklärt. Nördlich der transinsularen Straße liegen der Central- und der Northern Forest Reserve.

Die Cabrit Halbinsel im Westen wurde ebenfalls zum Nationalpark erklärt. Die bewaldeten Hügel sind vorn Festland durch Sumpfland getrennt, die Insel ist Heimat zahlreicher Seevogelarten. Säugetiere sind auf der Insel nicht sehr artenreich vertreten, aber es gibt z.B. das rattenähnliche Nagetier Agouti, außerdem Wildschweine, Beutelratten und Fledermäuse. Am Freshwater-Lake kommen allein 6 Fledermaus-Arten vor. Im Bereich der Insekten gibt es dagegen eine große Anzahl von Lebewesen, z.B. ca. 35 verschiedene Arten von Schmetterlingen. Auch zahlreiche Reptilien bevölkern die Insel.

Es gibt den seltenen Leguan und den Trapaut, eine große Froschart, dessen riesige Schenkel unter dem Namen Montain Chicken in Restaurants angeboten werden. Außerdem leben auf Dominica fünf ungiftige Schlangenarten. Zu ihnen gehört die Boa Constriktor, die von den Einheimischen wegen ihres Aussehens Tele-a-Chien,“Hundskopf“ , genannt wird. Verschiedene Regionen der Küste, vor allem im Bereich um die Halbinsel Cabrit, werden von Meeresschildkröten zur Eiablage benutzt. Zu den beobachteten Arten zählen die Echte Karettschildkröte und die Suppenschildkröte. Rund 135 verschiedene Vogelarten leben auf Dominica.

Auch viele vom Aussterben bedrohte Papageiarten wie etwa der endemische, also nur auf Dominica vorkommende Sisserou, zählen dazu. Der Sisserou, eine Kaiserainazone (Antazona imperialis), ist der Nationalvogel Dominicas und auf dem Wappen der Insel verewigt. Eine weitere endemische Papageienart ist die Rotkehl-Anzazone (Amazona arausiaca).