TRINCOMALEE & UMGEBUNG – SRI LANKA

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TRINCOMALEE & UMGEBUNG – SRI LANKA

Eine wichtige antike Stätte dieser Gegend ist die vatadage von Tiriyai. Dieses kleine Dorf liegt jenseits des Meilensteins 28 im Inselinnern. Der runde Säulentempel oben auf dem Felsen bietet einen schönen Ausblick aufs Meer. Inschriften aus dem 7. Jahrhundert weisen ihn als Girihandika Cetiya aus, wo Haarreliquien des Buddha aufbewahrt sein sollen. Daß es ein Mahayana-Tempel war, läßt sich daran ablesen, daß hier der bodhisattva Avalokiteshvara residierte. Pulmoddai liegt weiter nördlich, etwa 55 Kilometer von Trincomalee entfernt. Eine dritte Überfahrt per Fähre hat man hinter sich.

In Pulmoddai gewinnt man Mineraliensande am Strand, indem man Magnete und eine Flutunostechnik einsetzt. Kokkilai bietet dem Besucher in einer breiten seichten Lagune ein Vogelparadies. Wildenten, Pelikane und Flamingos sowie eine Reihe von Zugvögeln haben sich in dieses Schutzgebiet zurückgezogen. Mit einem Gummifloß kann man sich vorsichtig nähern. Bei Meile 105 an der Straße von Trincomalee nach Anuradhapura steht ein bedeutender alter buddhistischer Tempel, der Velgam Vihara. Für Hindus ist es der Natanar Kovil. Er wurde vor etwa 2000 Jahren von König Bhatika Abhaya (22 v. Chr.-7 n. Chr.) im früheren Velagamagebaut; im 11. Jahrhundert renovierten und vergrößerten ihn die Cholas.

Vor dem Tempel stehen Wächtersteine und in einem zerstörten Bilderhaus ein Buddha.  Man kann auch direkt von Nilaveli aus zum vihara bzw. kovil gelangen, muß dann aber hinter dem malerischen Teich Periya Kulm noch zu Fuß gehen. Zwischen Februar und Mai blühen hier die übelriechenden ini-Bäume. Etwa 11 Kilometer westlich von Trincomalee sprudeln die heißen Quellen von Kanniyai, die für die Hindus von Vishnu geschaffen wurden. In der Nähe steht ein kleiner Schrein. Jede der sieben Quellen hat eine andere Temperatur (zwischen 29 und 46 °C) und ist von einer Mauer umgeben.